BIENENWEIDE

 

Wir arbeiten an der Zusammenstellung von Wild-und Kulturpflanzen, die sich für Bienenweiden besonders gut eignen.

 

Kornblume (Centaurea cyanus)

Blütezeit: Juni bis September

Die Kornblume ist ein ergiebiger Nektar-und Pollenspender und die Honigbienen sind bei ihr sehr oft zu Gast.Früher waren die Getreidefelder, vor allem die Roggenfelder voll mit den intensiv blauen Blüten und die Bienen produzierten aus ihrem Nektar einen sehr aromatischen Honig. Heute ist diese schöne Wildblume selten geworden. 

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Foto: Bienenschutzgarten
 
 
 

Schönste Blumenwiese für die Bienen & Co

 

Bei unserem Wettbewerb 2014 „Schönste Blumenwiese für Bienen  & Co“ haben wir die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingeladen, selbst aktiv zu werden und eine Blumenwiese für die Honigbienen, Wildbienen, Hummeln und Schmetterlinge anzulegen. In Kooperation mit Global 2000 und der bellaflora Gartencenter GmbH wollten wir darauf aufmerksam machen, dass die Bienen und anderen Insekten vielerorts nicht mehr genügend Nahrung finden und oft schon im Sommer hungern.

Wir danken allen TeilnehmerInnen, die ihre  Gärten, Wiesen und Balkone als blühende nektarreiche Oasen gestaltet und damit zu einem verbesserten Nahrungsangebot beigetragen haben. 

Unter den zahlreichen Einsendungen prämierte  eine Jury die besten Beiträge. 

Der erste Preis geht an die Grazerinnen Frau Herta Kleineisen und ihre Tochter Alexandra. Aus einem eintönigen Autoabstellplatz hat Herta mit viel Liebe ein kleines aber feines Blumenparadies erschaffen, ein blühendes und lebendiges Stück Erde inmitten von Häusern und Wohnblocks. 

 

Aus dem ehemaligen PKW-Abstellplatz hat meine Mutter, Herta Kleineisen, ein kleines Paradies in Form einer bunten Blumenwiese gemacht.

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Für diese Blumenwiese hat meine Mutter eine Sommerblumenmischung ausgesät und hat  sich überraschen lassen, welche Blumen wachsen werden. Ich finde, das Ergebnis ist einfach wunderschön geworden und kein Vergleich mehr zu dem früheren Schandfleck!

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Die bunten Blumen ziehen natürlich auch Bienen und Hummeln an, welche wir jedoch nicht auf einem Foto festhalten konnten. Auch hatten wir mal ein Igel-Paar im Garten!

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Einfach zum Träumen - die bunten Blumen haben auch Schmetterlinge angelockt. Ein solches Prachtexemplar ist auf dem nächsten und letzten Bild zu sehen.

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Wir haben alle eine große Freude mit dieser Blumenwiese!!!!

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Der zweite Preis geht an die Innsbrucker Benjamin Rutschmann und seine Freundin Janine Hochmair für einen neu angelegten Garten, der auch den Bienen, Hummeln und Schmetterlingen einen reichlich gedeckten Tisch bietet.

 

Dieses Jahr haben meine Freundin und ich einen kleinen Gemüsegarten und eine Blumenwiese angelegt. Das Umgraben dieser großen Fläche hat uns Einiges abverlangt.

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Nach bangen Monaten des Wartens zeigte sich, dass sowohl die Blumenwiese als auch das Gemüse gut gedeiht.

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Mehr als 50 verschiedene, nektarreiche Pflanzen blühen über das ganze Jahr verteilt. Es ist wahrlich eine Pracht die Schmetterlinge, Schwebefliegen, Bienen und anderen Insekten bei ihrer Arbeit zu beobachten.

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Malven, Ringelblumen, Kamille, Borretsch und Vieles mehr erfreut uns und die vorbeigehenden Leute.

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Auch etliche Honigbienen finden den Weg hierher. Doch Vorsicht kleine Biene, verfange dich nicht im Netz der versteckten Spinne!

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Der dritte Preis geht an die Familie Moerth aus Wiener Neustadt für ihr „Wildes Eck“ und die bezaubernden Fotos, die sie von den Gartenbesuchern gemacht haben.

 

Hallo, wir sind Kathi (11) und Eli (14) und sind zwei Geschwister und haben uns dieses Jahr entschieden nicht nur eine Blumenwiese sondern auch bewusst Sträucher zu setzen. Unsere Familie und wir beide haben eine Brennnessel-Ecke, auf der wir Tagpfauenaugen sichteten und eine "WILDES-ECK" über das sich nicht nur unser Hase freut, sondern auch Erdbienen, Ameisen, Amseln und viele Falter.

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Auf unserem Sommerflieder sehen wir jeden Tag die schönsten Schmetterlinge wie auf diesem Bild einen Schwalbenschwanz.

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Ich glaube der Hummel schmeckt der Hibiskus. Gestern haben wir in unserer Blumenwiese einen Igel gesehen und ihn beobachtet.

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Auf diesem Bild sieht man ein Taubenschwänzchen auf einer Nachtkerze. Die Nachtkerze ist Kathis Lieblingsblume, da sie in der Dämmerung so schnell aufgeht, dass man ihr dabei zusehen kann. Nachdem wir dieses Foto gemacht haben, haben wir eine Erdkröte beobachtet.

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Hier sieht man noch einen kleinen Einblick in unser neu gebautes Biotop mit einer schönen Libelle.

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Auch für die Plätze 4-10 gab es Preise. Die Fotos sind in Kürze in der Galerie zu sehen.

Der eigentliche Hauptgewinn aber ging an die Bienen und vielen anderen kleinen Lebewesen, denn sie erhielten wertvolle Lebensräume. 

 


REGIONALE UND ÜBERREGIONALE UNTERNEHMEN HABEN DEN WETTBEWERB 2014 SCHÖNSTE BLUMENWIESE FÜR DIE BIENEN & CO. UNTERSTÜTZT. 

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WIR DANKEN ALLEN SPONSOREN SOWIE EVA WAGENDRISTEL UND DEM TRICKFILMSTUDIO TEAM GÜNGÖR FÜR DEN BEZAUBERNDEN CARTOON.

 

 

TIPPS: Eine Blumenwiese erfolgreich anlegen

 

Es gibt im Handel viele spezielle Samenmischungen für das Anlegen von bienenfreundlichen Blumenwiesen. Damit es auch schon im ersten Jahr blüht, sollte die Blütenmischung auch einjährige Arten enthalten. Exotische Pflanzen sind für die Bienen und anderen Blütenbesucher weitaus weniger nützlich als heimische Blütenarten.

WICHTIG! DIE BIENEN ERHALTEN DEN FÜR SIE LEBENSNOTWENDIGEN POLLEN NUR AUS UNGEFÜLLTEN BLÜTEN - GEFÜLLTE BLÜTEN BIETEN KEINEN ODER NUR WENIG NEKTAR UND POLLEN.

SO LEGT IHR EINE BLUMENWIESE ERFOLGREICH AN:

  1. Boden ca. 1-2 Spaten tief umgraben.
  2. Rasen, Pflanzenteile und Wurzeln entfernen und den Boden mit der Harke und einem Rechen durcharbeiten bis er locker und feinkrümelig ist.
  3. Auf mageren nährstoffarmen  Böden entstehen artenreiche Wildblumenwiesen. Im Garten kann dazu der Boden mit feinem Kies oder Sand vermischt werden.
  4. Die Blumensamen mit der Hand auf das Saatbeet streuen (eventuell zum gleichmäßigen Ausstreuen mit Sägemehl vermischen).
  5. Die Samen mit dem Rücken des Rechens leicht in den Boden eindrücken oder einklopfen. Nicht mit Erde abdecken, da sie nur im Licht keimen! Die Erde während der Keimzeit (ca. 4-6 Wochen) gut feucht halten.
 
Für den Anfang braucht es Geduld, denn die ersten Samen keimen erst nach einigen Wochen. Besonders Wildblumen wachsen langsam. Kommen unerwünschte Arten zuerst, diese mit der Hand regelmäßig entfernen. Erst nachdem die Pflanzen ihre Samen ausgestreut haben, sollte gestutzt oder gemäht werden. Die Mahd nicht liegen lassen, damit der Boden weiterhin nährstoffarm bleibt.