Bienenhaltung in der Bienenwiege

 

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Die Top bar hieve Form der Bienenwiege hat ihren Ursprung in der Tonröhrenimkerei, die schon vor tausenden von Jahren in Ägypten ausgeübt wurde. Für die Bienenwiege wurde diese Form aufgegriffen und zu einer zeitgemäßen Behausung für die heimischen Honigbienen weiter entwickelt.  

Die Wiege hat sich für die wesensgemäße Bienenhaltung als eine Bienenwohnung klassifiziert, die sowohl den Bienen als auch den Bienenhalter*innen zu Gute kommt. Sie eignet sich für alle, die Bienen nicht in erster Linie für den Honigertrag halten und Honig nur für den eigenen Bedarf entnehmen wollen. 

In Größe und Gewicht ist die Bienenwiege bei der Installierung leicht zu handhaben, da keine Honigräume aufgesetzt werden und auch kein Transportieren oder Umstellen erfolgt. Das Volumen und die Größe der Behausung werden nicht verändert und der Bien kann sich langfristig darauf einstellen.

Ausschließlich Naturwabenbau 

tl_files/bienenschutzgarten/userdata/fotos_website/Bienenwiege/Bienenwiege Wabe.jpgBienenwachs absorbiert und speichert fettlösliche, vom Menschen kontinuierlich in die Umwelt ausgebrachte Toxine, die sich im Stockinneren schädlich auf die Bienengesundheit auswirken. (Bienenwachs enthält heute ein ganzes Spektrum an Toxinen) Durch die Entnahme von maximal drei Wabenträgern mit vollen Honigwaben hinter dem Brutnest und das Einsetzen von drei neuen Trägern vor dem Brutnest werden alte, schwarze Waben ein-bis zweimal im Jahr entfernt. Es erlaubt den Stockbienen, ihren Bautrieb zu leben und frisches Wachs auszuschwitzen, was sich positiv auf das gesamte Drüsensystem auswirkt. 

Die Seitenwände der Wiege sind der natürlichen Form des Wabenwerks angepasst und ermöglichen den Bienen ungestörten Naturwabenbau. Wird dieser vom Menschen nicht beeinflusst, bauen die Bienen je nach Bedarf unterschiedliche Zellgrößen sogar auf einer Wabe, in denen sich auch unterschiedlich große Bienen entwickeln. Der Naturbau bietet zudem optimale Voraussetzungen für die Nestduftwärmebindung. 

 

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Die Wabenträger der Bienenwiege sind nach unten hin schmaler und werden mit Wachs eingerieben, wodurch die Bienen ihre Waben relativ gerade und geordnet bauen (Bienen kleben ihre Wachsklümpchen bevorzugt an Stellen, an denen sich bereits Wachs befindet).

Die Wände der Bienenwiege sind in einem bestimmten Winkel zum Boden angebracht. Je vertikaler sie zum Boden stehen, desto mehr befestigen die Bienen die Waben an den Seitenwänden. Je größer der Winkel ist, umso weniger bauen sie an den Seitenwänden an. Ab einem Winkel von 120° bauen die Bienen nahezu nicht mehr an die Seitenwände an. Jeder der Winkel in der sechseckigen Zelle hat ebenfalls 120°. In dieser Konstruktion steht dem Volk auch das größt mögliche Raumvolumen zur Verfügung. Es besteht somit eine wunderbare Beziehung zwischen dieser Geometrie und den sechseckigen Zellen. 

Das Design der Bienenwiege übernimmt annähernd die Geometrie der Sechseckzelle. 

tl_files/bienenschutzgarten/userdata/fotos_website/Bienenwiege/Bienenvolk in der Bienenwiege durch Flugloch fotografiert.jpgDas Fassungsvolumen der Wiege orientiert sich an der durchschnittlichen Größe eines starken und gesunden Bienenvolkes (Apis mellifera Carnica + Apis mellifera mellifera). 

Die Bienenwiege hat einen durchgehender Gitterboden. Die Geröllwindel wird von hinten und außen darunter eingeschoben, ohne dass die Bienen dabei gestört werden. Damit können Varroakontrollen und viele weitere wichtige Kontrollen regelmäßig und einfach gemacht werden. 

 

 

Videoaufnahme vom Inneren der Bienenwiege

In die Wiege wurde ein Carnica Schwarm einloggiert, der nach einigen Wochen bereits diesen Naturwabenbau errichtet hat.