Projektzusammenfassung

Der Bienenschutzgarten setzt sich für die Wiederansiedlung der Carnica Biene und der Schwarzen Biene in heimischen Wäldern nach der Technik der traditionellen Zeidlerei ein

Ziel des vom Verein initiierten Pilotprojekts ist, die Honigbienen an ihren angestammten Platz zurück zu bringen und ihnen damit möglichst natürliche Lebensbedingungen zu bieten.

Im Wald sind die Bienen vor Umweltstress und den Pestiziden der industriellen Landwirtschaft geschützt. Ihre natürlichen Lebensbedürfnisse wie das Schwärmen, der Hochzeitsflug der Königin, Naturwabenbau, nisten in höheren Lagen, überwintern auf eigenem Honig uvm. werden nicht unterdrückt. Ohne Selektion durch die Menschen haben die Bienen die Chance, sich an neue Parasiten und Krankheitskeime sowie an die Klimaerwärmung anzupassen. Das langfristige Ziel sind gesunde und vitale Bienenvölker, die sich wieder selbst gegen Krankheiten und Parasiten zur Wehr setzen.

Im Projekt ist keine Entnahme von Bienenprodukten geplant, jegliche Eingriffe dienen nur der Völkerkontrolle. Das Zeidlerei-Handwerk können im Projekt mehrere Interessierte erlernen.

Gleichzeitig können im Zuge einer naturgemäßen Waldbewirtschaftung bienenförderliche Maßnahmen sowie die langfristige Rückgewinnung natürlicher Nistplätze angestrebt werden. 

Zu den Projektmaßnahmen zählen der Aufbau einer Infrastruktur, die Ausbildung von Zeidler-FacharbeiterInnen, Erstinvestitionen für Bienenvölker, Völkerkontrolle, wissenschaftliche Begleitung und Projektkoordination für die Dauer des Projektes.